Montag, 24. November 2008

Meine Ma



Eigentlich habe ich nicht mehr damit gerechnet, dass sie dieses Weihnachten überleben wird...

Mit 82 und seit mehr als 10 Jahren Parkinson und erst kürzlich Oberschenkelhalsbruch. Eine echte Leistung, wie sie sich immer wieder berappelt.

Von mir aus könnte sie 100 und mehr werden.

Sie ist übrigens meine Mutter :-)

Ich schimpfe ja auch mal über sie, wenn sie wieder und wieder die selben Fragen stellt oder ihre Ansichten teilweise für mich weltfremd sind. Trotz schwerer Krankheit ist ihr Scharfsinn fürs Wesentliche weiter vorhanden. Teilweise muss ich schlucken, wenn sie mir das Ein oder Andere vor den Kopf knallt.
Das Schlimme ist, sie hat oft so recht. Ihr Kopf ist jung geblieben und so leicht macht ihr niemand etwas vor.

Wie wird es uns mal ergehen?

Samstag, 10. Mai 2008

Sommmäääääää kommt!


Habe ich gestern beim Laufen im Feld entdeckt.
Kleines weißes Wunder...

Freitag, 18. April 2008

Erst wenn etwas war, merkt man, was ist.


Ich finde erstaunlich, dass wir die Entwicklung, die zum eigenen Nachteil verläuft, selbst gar nicht wahrnehmen. Es sind schleichende Prozesse, für die man wie blind zu sein scheint.

Man hielt sich zum Beispiel stets für liberal, offen, tolerant und großzügig, aber langsam und unmerklich nimmt man reihenhäuslerisch-engstirnig-bigotte Wesenzüge an, die man an anderen immer ganz grauenhaft fand.
Am schlimmsten jedoch sind Modifikationen in Beziehungen. Was zu Anfang liebe- und rücksichtsvoll, einfühlsam und geduldig begann, verkommt zu einem respektlos, unwirschen Beziehungsdebakel, zu Verhaltensweisen, die man vorher hochnäsig ins Interaktionsrepertoire der Unterschicht verwiesen hätte...


Eine Reflektion der Dinge kann so erschreckend sein, doch ist es oft der einzige Weg um aus dem Dilemma wieder herauszufinden.

Übrigens, wegschauen bedeutet Schwäche zu zeigen, nicht couragiert genug zu sein, um sich selbst mal in Frage zu stellen.

Montag, 14. April 2008

Gemeinsam nicht allein

Es kann niemand ethisch verantwortungsvoll leben, der nur an sich denkt und alles seinem persönlichen Vorteil unterstellt.
Du musst für den anderen leben, wenn du für dich selbst leben willst.
Wenn diese Verbindung gewissenhaft und als heiliges Gut gepflegt wird – die uns als Menschen den Menschen gesellt und die zeigt, dass es ein gemeinsames Menschrecht gibt –, so trägt sie besonders dazu bei, den genannten Bund, also die Freundschaft, zu fördern.

Donnerstag, 10. April 2008

Zwiegespräch

Nun ist ein neues Jahr angebrochen, wir haben schon April, was vergeht die Zeit...
Ich finde meinen Blog noch immer schön, er besteht noch, wollte ich ihn schon vor langer Zeit löschen...
Ich zögere noch, doch weiß ich, dass ich nicht mehr viel hineinschreiben werde.
Meine anfänglichen Begeisterung zu meinem Blog ist gewichen.


















Ich hatte angenommen, ja mir erhofft, dass ich Zugang zu ihm finden könnte, da ich ihn ja persönlich nicht anschreibe, nichts von ihm fordere oder verlange...
Aber auch hiermit habe ich nie einen Weg zu ihm gefunden.
Empfand er das Geschriebene nur extrem und höchst absurd...Warum messe ich ihm auch so viel Bedeutung bei, meinem alter- ego.

Freitag, 14. Dezember 2007

*schmunzel*

Donnerstag, 8. November 2007

Fettn....oder so

...nun, es ist noch nicht so lange her, als man von meinem Blog behauptete, dass dieser Blog nur ein armer Irrer geschrieben haben könnte. Also ich kann noch eins und eins zusammen fügen, außerdem behaupte ich, dass ich noch alle Tassen im Schrank habe...bleibt dann nur noch die Frage übrig, wer nun Irre ist. Aber dazu folgt nun die ultimative Antwort ;-)

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Freitag, 26. Oktober 2007

Ruhe und Frieden

Sonntag, 22. Juli 2007

Fallschirm ist geöffnet

Bin gestern aus Empuriabrava zurück gekommen. Wir hatten extrem schönes Wetter und ich war fast jeden Tag an der Base. :-)

Im September werde ich mir viel mehr Zeit für mein Hobby nehmen und ich freue mich schon sehr darüber.

Fallschirmspringen ist super toll. Gerade wenn man seine AFF- Ausbildung abgeschlossen hat und von Tag zu Tag mehr Sprünge absolviert hat, ergo auch die Angst auf ein normales Maß heruntergefahren wird. Ich habe lange auf den Augenblick gewartet und nun kann ich richtig gut durchstarten ;-)

Skydive Empuriabrava hat sich, durch seine hervorrangende Lage und Mitteln über das es verfügt, in das Trainingslager der besten Fallschirmspringermannschaften verwandelt, so wie die aktuellen Weltmeister: Russland und Frankreich. Ausserdem ist es die Heimat des Spanischem National Teams und des Weltmeisterteams in Free Fly.
Skydive Empuriabrava ist an erster Stelle in ganz Europa. Seit dem ist das Fallschirmspringerzentrum gewachsen, bis es sich zwischen die drei Besten und Grössten der Welt gemischt hat.


Samstag, 14. Juli 2007

Not, nötiger am Nötigsten

"Wie vieles gibt es doch, das ich nicht nötig habe..." (Sokrates)

Aber eins haben wir alle nötig, ein erholsames Wochenende.

Nur die Temperaturen...puhhhhh...schwitz

Dienstag, 10. Juli 2007

..fühlen


Man ist Vergangenheit...
in der Gegenwart
und vergessen in der Zukunft.

In diesem Sinne
Alles Scheiße Deine Erna. *lach*

Nachtrag: Aber ich trag es mit Fassung :-)

Montag, 9. Juli 2007

Rammstein - Hast

Kanada2



Kanada





Sonntag, 8. Juli 2007

Eiszeit?


Donnerstag, 5. Juli 2007

Charakter

Nichts ist schwieriger und nichts erfordert mehr Charakter, als sich im offenen Gegensatz zu seiner Zeit zu befinden und laut zu sagen: Nein!
Kurt Tucholsky

Jammerliese liebt Stinkstiefel

Es ist überall gleich *lach*
"...Eines Abends dann muss sie sich anhören, dass ihre Schenkel zu dick seien und er seine Freiheit braucht...
...Schwedische Möbelkonzerne gaukeln uns vor, das Leben zu zweit bestehe aus Harmonie und weißen Möbeln...."
Spätestens dann sollten wir zu unseren Wurzeln zurückkehren. Ähm...wie war das doch gleich, warum hab ich sie/ihn gewählt? Warum wollte ich mit ihr/ihm und welche Träume waren da noch mal?
Hilfreich um es nicht immer so verbissen zu betrachten und humorvoll zugleich, die Kolumne in der SZ.

Dienstag, 3. Juli 2007

Vogelfrei

Ein vogelfreie Mensch in früherer Zeit bedeutete, dass er keinen gesetzlichen Schutz seines Lebens, Eigentums oder sonstiger Rechte besaß. Er konnte von jedem straffrei gelyncht, verletzt oder ausgeraubt werden.
Auf das Heute übertragen, kann es einem ähnlich ergehen. Nicht mehr gelyncht, aber ausgestoßen, abgelehnt, verleugnet, kaum noch erwähnt, ignoriert, in ihren Hoffnungen beraubt und in ihren Seelen arg verletzt, bewegen sie sich im Hier und Dort.
Kaum erkennbar, dass sie gerade leiden, sie mehr und mehr kaputt gehen, jeglichem Vertrauen beraubt. Sie irren umher auf der Suche nach Befreiung, nach all den Versprechen, auf der Suche nach Vertrautem, nach Zuneigung, nach Trost, nach Umarmung, nach Anerkennung, nach einer logischen Erklärung für das was sie erleben und erleiden, ja nach einem Ausweg um endlich dem zu entkommen. Und immer wieder kreist es um nur einer einzigen Frage: warum?
Der Vogelfreie stirbt tagtäglich ein Stück mehr, lässt nichts mehr zu, verkriecht sich, sondern sich ab, möchte nicht mehr reden oder zulassen, plant nicht mehr, weint, schreit und leidet Höllenqualen.
Heute kann man niemanden mehr verantwortlich machen, heute geschieht alles nur noch subtil, es schleicht sich allmählich heran und vorausgesetzt man ist wach, nimmt man es zumindest frühzeitig? genug wahr. Doch auch dann, wohin als vogelfreier Mensch? Verfolgt es einem ebenso wie vor 100 Jahren.
Sie wollen kein InSich mehr sein, wollen vor sich selbst fliehen. Können das Unbegreifliche einfach nicht mehr fassen, halten weiterhin dran fest, reagieren völlig falsch und kopflos und manövrieren sich dabei mehr und mehr ins eigenen Abseits. Die Kraft für alles schwindet... mehr und mehr macht sich Resignation bemerkbar, ja sie erdrückt und macht mürbe. Doch wohin nur flüchten, begleitet sie ihr Schmerz auf Schritt und Tritt? Und immer wieder die Frage nach dem: warum?
Wir wären erstaunt darüber, wenn wir feststellen würden, wer diese Menschen sind. Ist es oft der Mensch an unserer Seite, den wir überhaupt nicht mehr wahrnehmen, den wir schon längst eingetauscht haben für einen Anderen, für andere Interessen, für Freizeit, für Verpflichtungen, für Versprechungen, für Ansichten, für Spaß, für Phantasien, für Schönheit, für Geld...

Mittwoch, 27. Juni 2007

Du Egoist


"Der Umgang mit einem Egoisten ist darum so verderblich, weil die Notwehr uns allmählich zwingt, in seine Fehler zu verfallen."

(Marie von Ebner-Eschenbach; öst. Schriftstellerin; 1830-1916)

Montag, 25. Juni 2007

Googles street view...

Für jeden Hobbyparanoiker gibt's nun nach Tornados und Klimakatastrophe eine neue Herausforderung: Google Street View.
Da werden lustig und launig Bilder geschossen, von Jedem und Allem. Dabei erwischt die Linse auch mal den Nachbarn vor dem Stundenhotel oder wie Dame von Welt mit ihrem Seitensprung über die Kö flaniert. Und schwupp die wupp findet man ebensolche im Internet wieder, völlig öffentlich und für jeden einsehbar. Die Sache hat nur einen klitzekleinen Harken, die Fotos werden nicht datiert und bei uns ist es zur Zeit noch verboten.
Na wenigstens wird dabei auch der Einbrecher auf frischer Tat ertappt, oder war’s doch nur der Hausbesitzer der seinen Schlüssel vergessen hat?
http://webadventures.at/2007/05/31/erwischt-2/
Dann kann es nun weiter gehen mit der heißen Diskussion um Bildrechte und Datenschutz.
Auf oder nieder mit der gläsernen Welt – Big Brother a la Internet?
Nun bekommen Voyeure endlich ein Anrecht und Endlosspekulationen ihren Wert.
Mensch fast hätte ich es vergessen, hier mal zum eigentlichen Sinn des Ganzen:
http://maps.google.com/help/maps/streetview/index.html